Kurzfristige Ferienjobber: 3 Monate oder 70 Arbeitstage?

Bei der Einstellung von kurzfristigen Ferienjobbern, stellt sich in vielen Betrieben die Frage, ob diese 3 Monate oder 70 Arbeitstage beschäftigt werden können. Die Antwort ist wie so oft (fast) ganz einfach, wenn Sie wissen, worauf Sie achten müssen.

Kurzfristige Ferienjobber können Sie für maximal 3 Monate bzw. 70 Arbeitstage im Kalenderjahr beschäftigen, ohne dass Sie dafür Sozialversicherungsbeiträge entrichten müssen. Diese Grenzwerte gelten noch für das Jahr 2017 und 2018. Ab 2019 sollen dann wieder die (bis 2014 geltenden) alten Grenzen von 2 Monaten bzw. 50 Arbeitstagen gelten.

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Minijob und kurzfristige Beschäftigung zeitgleich ausüben

Immer wieder erhalte ich Fragen zur Zusammenrechnung mehrerer gleichzeitig ausgeübter Beschäftigungen, vermehrt kommt dabei auch die Konstellation Minijob und kurzfristige Beschäftigung zur Sprache.

Grundsätzlich sind mehrere Beschäftigungen zusammenzurechnen. Das gilt für die parallele Ausübung mehrerer Minijobs, aber auch wenn ein Arbeitnehmer mehrere versicherungspflichtige Beschäftigungen parallel bei verschiedenen Arbeitgebern ausübt. Read more Minijob und kurzfristige Beschäftigung zeitgleich ausüben

Kurzfristige Aushilfen nicht regelmäßig beschäftigen

Sie dürfen kurzfristige Aushilfen nicht regelmäßig beschäftigen. Stuft der Betriebsprüfer Ihre kurzfristigen Aushilfen nämlich als regelmäßig Beschäftigte ein, drohen empfindliche Nachzahlungen.

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Minijob von Studenten in der Lohnabrechnung

Ein Minijob von Studenten wirft vielfach Fragen im Lohnbüro auf. Es geht also darum, ob es Besonderheiten gibt, die Sie im Lohnbüro beachten sollten.

Übt ein Student eine Beschäftigung aus, so sollten Sie zunächst einmal schauen, ob es sich um eine geringfügige Beschäftigung, also einen Minijob oder eine kurzfristige Aushilfstätigkeit, handelt. Ist dies der Fall, so gelten die „herkömmlichen Regelungen“ für die Beschäftigung von Geringfügigen.

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Saisonarbeitskräfte kurzfristig beschäftigen

Saisonarbeitskräfte kurzfristig beschäftigen ist in vielen Branchen ein beliebtes und sinnvolles Mittel, um Arbeitsspitzen zu bewältigen. Vielfach werden Saisonarbeitskräfte in der Gastronomie und natürlich in der Landwirtschaft eingesetzt. Sie sollten dabei aber einige Regelungen kennen, um bei der nächsten Betriebsprüfung nicht nachzahlen zu müssen. In diesem Artikel behandele ich die sozialversicherungsrechtlichen Besonderheiten.

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Berufsmäßigkeit bei kurzfristigen Beschäftigungen

Kurzfristige Beschäftigungen sind gerade in Spitzenauftragslagen sehr beliebt. Allerdings gibt es hierbei einiges zu beachten, insbesondere die Berufsmäßigkeit sorgt immer wieder für Verwirrung in den Lohnbüros. Daher stelle ich Ihnen in diesem Artikel die wichtigsten Punkte zum Thema Berufsmäßigkeit bei kurzfristigen Beschäftigungen vor.

Im Zusammenhang mit kurzfristigen Beschäftigungen liegt Berufsmäßigkeit bei kurzfristigen Beschäftigungen vor, wenn diese Beschäftigung für den Arbeitnehmer von wirtschaftlicher Bedeutung ist. Hierbei müssen Sie aber keine wirtschaftliche Gesamtbetrachtung der persönlichen Verhältnisse, also der konkreten Einkommensverhältnisse, des Arbeitnehmers vornehmen. Vielmehr müssen Sie die Beschäftigungsverhältnisse prüfen.

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UV-Jahresmeldungen für kurzfristige Aushilfen

Im Lohnbüro müssen Sie auch für Ihre kurzfristigen Aushilfen die Jahresmeldungen zur Unfallversicherung (UV-Jahresmeldungen) bis 15.2. versenden. Das gilt auch, wenn die kurzfristigen Aushilfen nur im Sommer bei Ihnen beschäftigt waren.

Die UV-Jahresmeldungen 2016 müssen Sie für alle Arbeitnehmer erstellen, die im Jahr 2016 bei Ihnen tätig waren. Das gilt auch für Arbeitnehmer, die nur ein paar Wochen im Laufe des Jahres bei Ihnen im Betrieb beschäftigt waren. Die UV-Jahresmeldungen sind also nicht nur für Arbeitnehmer zu erstellen, die über den Jahreswechsel tätig sind (im Gegensatz zu den Jahresmeldungen zur Sozialversicherung).

Sie müssen im Lohnbüro also daran denken, dass Sie die UV-Jahresmeldungen auch für die Ferienjobber im Sommer und sonstige kurzfristige Aushilfen, die im Laufe des Jahres bei Ihnen gearbeitet haben, erstatten.

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Keine Jahresmeldungen für kurzfristige Aushilfen

Der Jahresbeginn heißt auch das alte Jahr abzuschließen. Für die Sozialversicherung bedeutet es, die Jahresmeldungen an die Minijob-Zentrale für die geringfügig Beschäftigten zu versenden. Doch hier gibt es in diesem Jahr eine Neuerung bei den kurzfristigen Aushilfen.

Keine Jahresmeldungen für kurzfristige Aushilfen mehr

Mit dem 6. SGB IV-Änderungsgesetz hat der Gesetzgeber endlich den unsinnigen Zustand der DEÜV-Jahresmeldungen (Abgabegrund „50“) für kurzfristig Beschäftigte mit dem Personengruppenschlüssel „110“ beendet. Es gibt nun keine Jahresmeldungen für kurzfristige Aushilfen mehr mit dem Abgabegrund „50“, wenn Sie die Aushilfen über den Jahreswechsel 2016/2017 hinaus beschäftigen.

Der Hintergrund für die Abschaffung der Jahresmeldungen liegt darin, dass die Jahresmeldungen für die kurzfristigen Aushilfen vor einigen Jahren eingeführt worden sind, um die Daten zur Unfallversicherung für die Aushilfen zu melden. Bis 2015 waren die Unfallversicherungsdaten nämlich noch Teil der Sozialversicherungsmeldungen.

Dies führte schon immer bei den kurzfristigen Aushilfen in den Entgeltmeldungen dazu, dass als Meldeentgelt zur Sozialversicherung 0 € für die kurzfristigen in den Jahresmeldungen übermittelt wurde. Nur für die Unfallversicherung wurde das (unfallversicherungspflichtige) Entgelt in dem entsprechenden Datenbaustein mit einem Wert gemeldet.

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Kurzfristige Aushilfen im Weihnachtsgeschäft einsetzen

Die Weihnachtszeit beginnt. Das heißt im Einzelhandel und in der Gastronomie, dass jetzt wieder die Zeit für kurzfristige Aushilfen im Weihnachtsgeschäft beginnt. Denn gerade im Einzelhandel und der Gastronomie brummt jetzt das Geschäft – jedenfalls wünsche ich dies den Betriebsinhabern. Aber auch andere Branchen haben natürlich zum Jahresende oftmals einen erhöhten Personalbedarf – hier gelten die folgenden Ausführungen natürlich auch.

In vielen Branchen bedeutet aber „gutes Geschäft“ auch viel Arbeit, die mit zusätzlichem Personalaufwand bewältigt werden muss. Hier bietet es sich deshalb an, mit kurzfristigen Aushilfen zu arbeiten. Denn diese sind flexibel einsetzbar und können für einen kurzen überschaubaren Zeitraum wesentlich besser die Auftragsspitzen abfangen, als 450-€-Kräfte. Read more Kurzfristige Aushilfen im Weihnachtsgeschäft einsetzen

So können Sie dauerhaft Rahmenvereinbarungen treffen und trotzdem kurzfristig beschäftigen

Wenn Sie kurzfristige Aushilfen mit einer Rahmenvereinbarung beschäftigen, gilt der Grundsatz, nach 12 Monaten Arbeitsverhältnis eine mindestens 2-monatige Unterbrechung des Arbeitsverhältnisses zu erwirken. Ohne diese Unterbrechung, sind nämlich die Sozialversicherungsprüfer schnell dabei und kreieren eine teure versicherungspflichtige Beschäftigung aus der „versicherungsfreien kurzfristigen Aushilfstätigkeit“. Wenn Sie ein BSG-Urteil kennen, haben Sie aber auch noch eine andere günstigere Möglichkeit, wie Sie in diesem Beitrag lesen.

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