Zweiter Minijob neben einer Hauptbeschäftigung

Übt ein Minijobber einen zweiten Minijob neben seiner Hauptbeschäftigung aus, wird es kompliziert in der Lohnabrechnung. Denn im Gegensatz zum ersten Minijob neben einer Hauptbeschäftigung, ist ein zweiter Minijob neben einer Hauptbeschäftigung mit der Hauptbeschäftigung zusammenzurechnen.

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Minijob neben einer Hauptbeschäftigung

Was ist beim Minijob neben einer Hauptbeschäftigung zu beachten. Diese Frage bekomme ich oft gestellt. Aus Arbeitgebersicht geht es hier meist darum, ob der Minijob neben einer Hauptbeschäftigung Auswirkungen auf die Sozialversicherungsbeiträge hat. Also konkret, ob der Minijob mit der Hauptbeschäftigung zusammenzurechnen ist und ob es Auswirkungen auf die Lohnabrechnung hat.

Ein Minijob neben einer Hauptbeschäftigung ist im Lohnbüro relativ unproblematisch. Denn der erste Minijob neben einer Hauptbeschäftigung ist nicht mit der Hauptbeschäftigung zusammenzurechnen. Dieser erste Minijob neben einer Hauptbeschäftigung ist im Lohnbüro also genauso zu behandeln wie ein Minijobber, der keine weiteren Beschäftigungen hat.

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Minijob und kurzfristige Beschäftigung zeitgleich ausüben

Immer wieder erhalte ich Fragen zur Zusammenrechnung mehrerer gleichzeitig ausgeübter Beschäftigungen, vermehrt kommt dabei auch die Konstellation Minijob und kurzfristige Beschäftigung zur Sprache.

Grundsätzlich sind mehrere Beschäftigungen zusammenzurechnen. Das gilt für die parallele Ausübung mehrerer Minijobs, aber auch wenn ein Arbeitnehmer mehrere versicherungspflichtige Beschäftigungen parallel bei verschiedenen Arbeitgebern ausübt. Read more Minijob und kurzfristige Beschäftigung zeitgleich ausüben

Mehrfachbeschäftigte und Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld

Viele Minijobber arbeiten gleich in mehreren Minijobs. Auch bei diesen Multi-Minijobbern kommt es natürlich vor, dass eine Mitarbeiterin schwanger wird. Wie berechnen Sie jetzt aber für Mehrfachbeschäftigte den Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld, wenn eine Arbeitnehmerin neben dem Minijob bei Ihnen noch weitere hat?

Zunächst einmal ist festzustellen, dass die Minijobberin natürlich in allen Beschäftigungen Mutterschutz genießt. Im Grunde zahlen auch alle Arbeitgeber einen Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld. Allerdings ist die Berechnung dieses Arbeitgeberzuschusses bei mehreren Arbeitgebern etwas komplizierter. Denn sie müssen Ihren Arbeitgeberzuschuss auf Grundlage der anderen Netto-Entgelte berechnen.

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Gleitzonenformel 2017 für mehrfachbeschäftigte Minijobber

Die Gleitzonenformel für Mehrfachbeschäftigte ist für viele Lohnabrechner ein Graus. Doch gewusst wie, kann das Rätsel Gleitzonenformel schnell gelöst werden. Die Gleitzonenformel für Mehrfachbeschäftigte gilt insbesondere für mehrfachbeschäftigte Minijobber, die mit ihrem Gesamtentgelt die 450-€-Grenze überschreiten.

Gleitzonenformel bei Mehrfachbeschäftigte

Die Gleitzonenformel kommt immer dann zum Tragen, wenn das Gesamtentgelt von mehrfachbeschäftigten Minijobbern die 450-€-Grenze überschreitet. Liegt nämlich das regelmäßige Gesamtentgelt aus den Minijobs oberhalb von 450 €, so sind die einzelnen Minijobs nicht mehr als Minijobs zu bewerten. Vielmehr sind dann alle Minijobs versicherungspflichtig. Es zählt aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht das Gesamtentgelt, da alle parallel ausgeübten Minijobs gesamt betrachtet und bewertet werden müssen. Aus dem Multi-Minijobber wird somit ein „Midijobber“.

Liegt das regelmäßige Gesamtentgelt im Gleitzonenbereich von 450,01 € bis 850 €. Dann wenden Sie im Lohnbüro die Gleitzonenformel für Mehrfachbeschäftigte an.

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Multi-Minijobber – jetzt die 450-€-Grenze prüfen

Bei Ihren Minijobbern, die mehrere Minijobs parallel ausüben, müssen Sie stets darauf achten, dass sie mit dem Gesamtentgelt nicht über die 450-€-Grenze kommen. Prüfen Sie unbedingt jetzt die Höhe des Gesamtentgelts Ihrer Multi-Minijobber. Denn durch die Anhebung des Mindestlohns kann es zum Überschreiten der 450-€-Minijobgrenze kommen.

Mehrere Minijobs sind zu addieren bei Multi-Minijobber

Beschäftigen Sie Minijobber, die mehrere Minijobs nebeneinander ausüben (Multi-Minijobber), so gilt, dass die Entgelte aus den einzelnen Minijobs zusammenzuzählen sind. Das Gesamtentgelt aus den einzelnen Minijobs darf dabei nicht die 450-€-Minijobgrenze überschreiten.

Beispiel:

Ein Minijobber übt zwei Beschäftigungen aus.

Arbeitgeber A: 250 €

Arbeitgeber B: 170 €

Gesamtentgelt = 420 €

Da der Minijobber mit dem Gesamtentgelt die 450-€-Minijobgrenze nicht überschreitet, übt er in beiden Beschäftigungen einen Minijob aus.

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Wie soll das Lohnbüro das von einer Mehrfachbeschäftigung wissen? (Teil 3)

Neben der komplizieren versicherungsrechtlichen Beurteilung einer Mehrfachbeschäftigung gibt es für Sie im Lohnbüro jedoch noch ein anderes – wahrscheinlich sogar – wesentlich größeres Hindernis. Die Frage nach der Entgelthöhe im anderen Job des Mehrfachbeschäftigten ist für die Beurteilung nötig. Ohne das Fremdentgelt aus der anderen Beschäftigung ist Ihnen im Lohnbüro keine seriöse Beurteilung möglich. Doch wie sollen Sie an diese Daten kommen? Und ebenfalls entscheidend, wie erfahren Sie überhaupt von weiteren Jobs Ihres Arbeitnehmers?

Ist eine Nebenbeschäftigung überhaupt zulässig?

Viele von ihnen fragen sich sicher, ob es überhaupt zulässig ist einen weiteren Job auszuüben. Die Antwort ist ein relativ eindeutiges JA. Verbieten können Sie als Arbeitgeber eine weitere Beschäftigung des Arbeitnehmers nämlich nicht.

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Mehrfachbeschäftigte Minijobber: Hauptjob neben dem Minijob (Teil 2)

Nachdem es im ersten Teil der Miniserie zu den mehrfachbeschäftigten Minijobbern um mehrere parallel ausgeübte Minijobs ging, handelt der zweite Teil der Serie von Arbeitnehmern mit einem Hauptjob neben dem Minijob. Also die neben dem Hauptjob noch einen oder weitere Minijobs als Nebenjob ausüben.

Konkret geht es hier um die folgende Konstellation: Ein Arbeitnehmer übt ein oder mehrere Minijobs neben einer (versicherungspflichtigen) Hauptbeschäftigung aus. Das bedeutet, der Minijobber arbeitet (hauptsächlich) in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis (Hauptjob) und der Minijob ist eine Nebenbeschäftigung. Übt er neben seinem Hauptjob nur einen Nebenjob im Minijob aus, so können Sie diesen (einen) Nebenjob als „normalen“ Minijob abrechnen. Eine Zusammenrechnung mit der Hauptbeschäftigung ist bei einem Minijob (nebenher) nicht vorzunehmen.

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Mehrfachbeschäftigte Minijobber können ein Graus sein (Teil 1)

Gerade bei Minijobbern ist das Ausüben von mehreren Jobs nebeneinander nicht ungewöhnlich. Die Minijobber arbeiten dann parallel neben einer Voll- oder Teilzeitbeschäftigung in einem Minijob odeer üben mehrere Minijobs parallel aus. Problematisch wird es für Sie im Lohnbüro, wenn sich die weiteren Beschäftigungen auf die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung des Minijobs in Ihrem Betrieb auswirkt. Das kann leider schneller gehen, als Ihnen lieb sein wird.

Die weitere Beschäftigung bei einem anderen Arbeitgeber kann sogar dazu führen, dass es sich bei Ihnen nicht mehr um einen Minijob handelt und so ein (voll) sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis handelt. Daher ist es wichtig, dass Sie sich gegen diese Gefahr absichern – und zwar umgehend.

Ich zeige Ihnen in dieser dreiteiligen Artikelserie die häufigsten Varianten der Mehrfachbeschäftigung bei Minijobbern.

Welche Konstellationen bei Mehrfachbeschäftigung gibt es überhaupt?

Zunächst kann ein Arbeitnehmer nebeneinander mehrere Minijobs ausüben. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass das regelmäßige Gesamtentgelt aus allen Minijob-Beschäftigungen nicht über 450 € im Monat liegt. Ist das der Fall, so sind alle Minijobs auch weiterhin als solche abzurechnen.

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