Arbeitszeit MInijobs wie viele Stunden gehen

Arbeitszeit – wie viele Stunden darf ein Minijobber arbeiten?

Minijobs sind geringfügig entlohnte Beschäftigungsverhältnisse. Bei der sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung geht es vorrangig um den geringen Verdienst. Denn der Monatsverdienst bei Minijobs ist begrenzt. Doch wie viele Stunden darf ein Minijobber arbeiten, ohne dass die Minijobgrenze überschritten wird?

Befreiungsantrag bei Minijobs

Befreiungsantrag bei Minijob

Minijobber, die eine neue Beschäftigung aufnehmen, stehen vor der Entscheidung, ob sie rentenversicherungspflichtig oder rentenversicherungsfrei beschäftigt sein wollen. Zwar unterliegen Minijobber bei der Aufnahme eines Minijobs zunächst der Rentenversicherungspflicht in dem Minijob, aber sie haben die Möglichkeit sich von dieser Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen. Dies kann mit einem einfachen schriftlichen Antrag beim Arbeitgeber erfolgen.

Überschreiten MInijobgrenze

Minijobber darf 450 Euro überschreiten

Grundsätzlich gilt als Voraussetzung für einen Minijob, dass das regelmäßige Entgelt monatlich 450 Euro nicht überschreiten darf. Doch ist die Überschreitung unvorhersehbar gelten Sonderregelungen, so dass trotz Überschreiten der Minijobgrenze der Minijobstatus erhalten bleiben kann.

Mindestlohn ab 1.7.2021

Mindestlohn steigt ab 1. Juli 2021

Der allgemeine Mindestlohn steigt ab 1.7.2021 auf 9,60 Euro je Stunde (brutto). Das bedeutet für einige Arbeitnehmer gleichsam eine Entgelterhöhung. Für die Betriebe heißt dies, zu kontrollieren, ob ab Juli 2021 wirklich alle Arbeitnehmer den neuen Mindestlohn erhalten, insbesondere die Minijobber.

Kurzfristigkeitsgrenzen 2021

Kurzfristigkeitsgrenzen 2021 werden ausgeweitet

Auch in diesem Jahr werden die Zeitgrenzen für kurzfristig beschäftigte Aushilfen ausgeweitet. Dies ist im Rahmen des „Vierten Gesetzes zur Änderung des Seefischereigesetzes“ vom 31.5.2021 ist die Ausweitung der Kurzfristigkeitsgrenzen 2021 verkündet worden.

Befreiung Rentenversicherungspflicht

Befreiung von der Rentenversicherungspflicht bei Wiedereintritt im Minijob

Im Zuge der Corona-Pandemie sind rund eine Million Minijobs beendet worden. Mit Aufhebung der staatlichen Einschränkungen werden nun vielfach wieder Minijobber gesucht und auch eingestellt. Oft handelt es sich dabei um bereits vor der Pandemie beschäftigte Arbeitnehmer. Doch was gilt mit der Befreiung von der Rentenversicherungspflicht bei Wiedereintritt eines Minijobbers? Muss ein neuer Befreiungsantrag her?

Entscheidungshilfe Minijob kurzfristig

Minijob oder kurzfristige Beschäftigung – Entscheidungshilfe

Aktuell stehen viele Betriebe vor der Frage, ob neue Arbeitnehmer besser als Minijobber oder als kurzfristig Beschäftigte eingestellt werden sollen. Hier finden Sie eine Entscheidungshilfe.

Sofortmeldepflicht Gastronomie

In Gastronomie sind Sofortmeldungen Pflicht

Im Mai 2021 können einige Gastronomiebetriebe wieder öffnen. Nachdem die Gastronomie im Grunde seit März 2020 geschlossen wurde. Nun können aber in einigen Bundesländern die Gastronomiebetriebe wieder öffnen. Dies bedeutet auch, dass wieder Personal und damit auch Minijobber eingestellt werden.

Zeitgrenzen bei kurzfristigen Aushilfen

Neue Betrachtung der Zeitgrenzen bei kurzfristigen Aushilfen

Das Bundessozialgericht hat bereits Ende 2020 geurteilt, dass die Unterscheidung zwischen Arbeitstagen und Kalendertagen bei kurzfristigen Beschäftigungen nicht mehr haltbar ist. Die Sozialversicherungsträger sind daher gehalten die Geringfügigkeitsrichtlinien entsprechend anzupassen.

Rentenversicherungspflicht im Minijob

Rentenversicherungspflicht im Minijob

Minijobber, die einen neuen Minijob aufnehmen, unterliegen der Rentenversicherungspflicht im Minijob. Das heißt, für die Minijobber ist der volle Rentenversicherungsbeitrag aus dem Minijob zu zahlen.

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