Achten Sie auf diese Punkte bei Schülerjobs

Stellen Sie in den Ferien oder in den Nachmittags- und Abendstunden Schülerjobs zur Verfügung, sollten Sie auf einige Punkte besonders Acht geben. Denn die Betriebsprüfer schauen bei den Schülerjobs gern etwas genauer hin. So hat schon mancher Betrieb ein teures Wunder bei einer Betriebsprüfung erlebt, weil er Schülerjobs angeboten hat.

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Das ist das Werkstudenten-Privileg

Wenn es um die Beschäftigung von Studenten im Betrieb geht, wird oft vom Werkstudenten-Privileg gesprochen. Doch was ist dieses besondere „Werkstudenten-Privileg“ überhaupt und wie nutzen Sie es in der Lohnabrechnung.

Kaum Sozialversicherungsbeiträge beim Werkstudenten-Privileg

Studenten, die neben dem Studium arbeiten, um ihr Studium zu finanzieren genießen besondere Regelungen (Privilegien) aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht. So zahlen Sie unter bestimmten Voraussetzungen (fast) keine Sozialversicherungsbeiträge, wenn Sie unter das Werkstudenten-Privileg fallen.

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Gültigkeit des Befreiungsantrags von der Rentenversicherungspflicht

Der Befreiungsantrag von der Rentenversicherungspflicht bei Minijobbern ist (fast) ewig gültig. Das gilt jedenfalls, wenn es sich um eine durchgängige Beschäftigung handelt. Aber wie sieht es eigentlich aus, wenn die Beschäftigung unterbrochen wird oder es zu mehreren kurz aufeinanderfolgenden Beschäftigungsverhältnissen kommt. Ist der Befreiungsantrag auch dann noch gültig?

Befreiungsantrag von der Rentenversicherungspflicht ist fast Pflichtveranstaltung

Nach aktuellen Zahlen lassen sich rund 90 % der neuen Minijobber in ihrem Minijob von der Rentenversicherungspflicht befreien. Das liegt daran, dass die Minijobber den Minijob brutto für netto ausüben und keine „zusätzlichen“ Eigenanteile zahlen wollen.

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Gleitzonenformel 2017 für mehrfachbeschäftigte Minijobber

Die Gleitzonenformel für Mehrfachbeschäftigte ist für viele Lohnabrechner ein Graus. Doch gewusst wie, kann das Rätsel Gleitzonenformel schnell gelöst werden. Die Gleitzonenformel für Mehrfachbeschäftigte gilt insbesondere für mehrfachbeschäftigte Minijobber, die mit ihrem Gesamtentgelt die 450-€-Grenze überschreiten.

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Mindestlohnerhöhung führt zum Überschreiten der Minijobgrenze

Zum Jahreswechsel wird die Angst vieler Minijobber Realität – die Mindestlohnerhöhung kommt. Durch den gestiegenen Mindestlohn überschreiten die Minijobber die 450-€-Grenze und werden voll versicherungspflichtig. Doch was bedeutet das Überschreiten der Minijobgrenze überhaupt?

Das Überschreiten der Minijobgrenze hat einen versicherungsrechtlichen Vorteil für die Arbeitnehmer. Denn durch das Überschreiten der Minijobgrenze tritt volle Versicherungspflicht in der Sozialversicherung ein. Das bedeutet, die Arbeitnehmer sind durch die Beschäftigung kranken-, renten-, arbeitslosen- und pflegeversichert. Das kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn Minijobber sich nicht mehr kostenfrei über ihre Eltern in der Familienversicherung krankenversichern können.

Die Versicherungspflicht hat aber einen Preis. Der Arbeitnehmer muss ca. 20 % Sozialversicherungsbeiträge selbst zahlen. Allerdings sind bei einem leichten Überschreiten der Minijobgrenze die Bruttoentgelte oft noch im Gleitzonenbereich und somit sind die Sozialabgaben nicht ganz so hoch.

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Das ist die Gleitzonenformel 2017 für Ihre Midijobber

Zum Jahreswechsel 2016/2017 haben sich wieder einige Rechenwerte und Beitragssätze in der Sozialversicherung und damit auch die Gleitzonenformel 2017 verändert. Das hat auch Auswirkungen auf Ihre Gleitzonen-Arbeitnehmer, die ein regelmäßiges Entgelt zwischen 450 € und 850 € im Monat verdienen. Hier änderte sich für 2017 der Gleitzonenfaktor „F“.

Die Gleitzonenformel wurde bereits im Jahr 2003 eingeführt. Seitdem gilt eine besondere Beitragsberechnung für Arbeitnehmer, die mit ihrem regelmäßigen Arbeitsentgelt im Monat knapp über der Minijobgrenze liegen. Derzeit liegt ein Arbeitnehmer mit einem regelmäßigen Monatsverdienst von 450,01 € bis 850 € im Monat in der Gleitzone. Es handelt sich dann um einen Gleitzonen-Arbeitnehmer oder auch Midijobber genannt.

Die besondere Beitragsberechnung für diese Personen erfolgt über eine besondere Berechnungsformel, der Gleitzonenformel. In dieser ist neben dem Entgelt auch stets der „Gleitzonenfaktor F“ enthalten.

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