Zweiter Minijob neben einer Hauptbeschäftigung

Übt ein Minijobber einen zweiten Minijob neben seiner Hauptbeschäftigung aus, wird es kompliziert in der Lohnabrechnung. Denn im Gegensatz zum ersten Minijob neben einer Hauptbeschäftigung, ist ein zweiter Minijob neben einer Hauptbeschäftigung mit der Hauptbeschäftigung zusammenzurechnen.

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Minijob neben einer Hauptbeschäftigung

Was ist beim Minijob neben einer Hauptbeschäftigung zu beachten. Diese Frage bekomme ich oft gestellt. Aus Arbeitgebersicht geht es hier meist darum, ob der Minijob neben einer Hauptbeschäftigung Auswirkungen auf die Sozialversicherungsbeiträge hat. Also konkret, ob der Minijob mit der Hauptbeschäftigung zusammenzurechnen ist und ob es Auswirkungen auf die Lohnabrechnung hat.

Ein Minijob neben einer Hauptbeschäftigung ist im Lohnbüro relativ unproblematisch. Denn der erste Minijob neben einer Hauptbeschäftigung ist nicht mit der Hauptbeschäftigung zusammenzurechnen. Dieser erste Minijob neben einer Hauptbeschäftigung ist im Lohnbüro also genauso zu behandeln wie ein Minijobber, der keine weiteren Beschäftigungen hat.

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Bundestagswahl 2017 und Minijobs

Kaum ist die Bundestagswahl vorbei, starten die Spekulationen über mögliche Koalitionen. Im Moment sieht es danach aus, als ob sich eine Koalition aus CDU/CSU, der FDP und den Grünen bilden könnte. Was wollen aber diese Parteien im Bereich der Minijobs? Soll alles beim Alten bleiben oder soll es hier größere Änderungen geben.

Wirklich viel ist in den Parteiprogrammen dazu zwar nicht zu finden, aber ein wenig lässt sich daraus schon ablesen. Aber eines nach dem anderen. Wer will was mit den Minijobs machen.

Die Unionsparteien wollen einen mitwachsenden Minijob schaffen. Dabei sollen die Minijobber an der allgemeinen Lohnsteigerung teilhaben. Konkreter wird es aber nicht. Hier ist sowohl die Schaffung einer neuen Minijobgrenze per Gesetz möglich, aber auch eine jährlich neu zu berechnende Grenze. Das Positive für die Minijobber könnte hier also eine Erhöhung der Minijobgrenze sein. In welcher Höhe ein Anstieg erfolgen soll, bleibt aber schwammig.

Die FDP möchte attraktive Minijobs. Sie nennt hier auch eine konkrete Zahl, die vielen Minijobbern gefallen dürfte. Die Minijobgrenze soll das 60-fache des Mindest-Stundenlohns betragen. Nach heutigem Stand wären dies 530,40 € im Monat, also ein sattes Plus von über 80 €. Auch für viele Arbeitgeber hört sich das verlockend an, dann dürften die Minijobber nämlich (bei einem Stundenlohn von 8,84 €) 60 Stunden monatlich arbeiten.

Die Grünen vertreten dagegen eine ganz andere Auffassung. Sie wollen die Minijobs sozialversicherungspflichtig machen. Allerdings sollen nicht sofort die vollen Sozialversicherungsbeiträge anfallen, sondern gemäßigt ansteigen. Ob den Grünen hier eine Ausweitung der Gleitzone vorschwebt, sagen sie allerdings nicht.

Daneben haben die Grünen aber noch eine unliebsame Überraschung für die Arbeitgeber im Gepäck. Arbeit auf Abruf soll nicht mehr möglich sein, wenn die Tätigkeit mit „normalen Arbeitsverhältnissen“ erledigt werden kann. Eine solche Regelung dürfte vielen Branchen den Schweiß auf die Stirn treiben. Denn viele Branchen benötigen genau diese Arbeiten auf Abruf.

Sie sehen, auch beim verhältnismäßig kleinem Thema Minijobs, sind die drei Parteien nicht ganz einer Meinung. Union und FDP sind sich hier noch am nächsten. Die Grünen vertreten dagegen eine ganz abweichende Vorstellung. Wir dürfen also gespannt sein, was im Bereich der Minijobber passiert, sollten wir wirklich eine Jamaika-Koalition bekommen.

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Kurzfristige Aushilfen und Pauschalversteuerung 2017

Sie haben die Möglichkeit für kurzfristige Aushilfen die Pauschalversteuerung zu wählen. Allerdings ist die Pauschalversteuerung bei kurzfristigen Aushilfen an einige Voraussetzungen geknüpft, die Sie einhalten sollten. Daneben stellt sich aber ohnehin auch noch die Frage, ob die Pauschalversteuerung überhaupt sinnvoll bei kurzfristig Beschäftigten ist.

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