Kurzfristige Aushilfen in den Ferien abgabenfrei einsetzen

In den Sommermonaten kommen wieder bewerben sich wieder viele Schülern und Studenten in den Betrieben, um als kurzfristige Aushilfen in den Ferien zu arbeiten. Nutzen Sie im Betrieb diese Arbeitskräfte, um die Urlaubszeit zu überbrücken oder auch Auftragsspitzen schnell und kostengünstig abzufangen. Denn richtig eingesetzt, sparen Sie durch kurzfristige Aushilfen in den Ferien die teuren Sozialversicherungsbeiträge. Allerdings sollten Sie bei der Einstellung der kurzfristigen Aushilfen die richtige sozialversicherungsrechtliche Beurteilung vornehmen, da sonst ein böses und teures Erwachen in einer Betriebsprüfung auf Sie zukommen kann.

Im Lohnbüro stellt sich die Frage, was Sie alles beachten müssen, wenn Sie kurzfristige Aushilfen in den Ferien einsetzen. Eigentlich nicht viel, aber wie so oft steckt auch hier der Teufel natürlich im Detail.

Die kurzfristigen Aushilfsbeschäftigungen gehören zu den geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen. Sie sind geringfügig aufgrund der Beschäftigungsdauer. Es gilt nämlich, dass die Beschäftigung im Voraus auf maximal drei Monate bzw. 70 Arbeitstage befristet sein darf. Das ist auch der Unterschied zu den geringfügig entlohnten 450 € Minijobs (geringfügig entlohnte Beschäftigung). Die 450-€-Jobs sind müssen nämlich nicht im Voraus auf eine bestimmte Zeitspanne befristet werden – die 450-€-Jobs sind vielmehr auf Dauer ausgelegte Jobs mit einem geringfügigen Verdienst.

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Arbeitszeitaufzeichnungen sind für Minijobber ein Muss

Die Aufzeichnung der Arbeitszeiten (Arbeitszeitaufzeichnungen) ist bei Minijobbern eine absolute Notwendigkeit. Viele Betriebe vernachlässigen aber genau diese Arbeitszeitaufzeichnungen sträflich bei ihren Minijobbern. Das führt in den durchgeführten Betriebsprüfungen der Sozialversicherungsträger regelmäßig zu Beanstandungen durch die Prüfer.

Solange es dann noch bei einer bloßen Ermahnung und dem Hinweis „es in Zukunft“ besser zu machen bleibt, ist der Betrieb noch mit einem blauen Auge davongekommen. Doch vielfach bleibt es nicht bei der reinen Ermahnung durch den Prüfer, vielmehr drohen unnötige Geldbußen für den Betrieb. Dabei ist es eigentlich ganz einfach seinen Aufzeichnungspflichten nachzukommen. Aber auch hier gilt natürlich gewusst wie.

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Minijob-Zentrale verlängert Zahlung über SEB Bank

Der erste Blogbeitrag soll eigentlich zeigen, das sich der Autor in seinem Bereich richtig gut auskennt. Natürlich soll der Beitrag auch einen gewissen Umfang haben. Ich starte aus aktuellem Anlass aber etwas anders. Nämlich mit einer aktuellen Information der Minijob-Zentrale zu ihren Bankverbindungen.

Eigentlich sollte die Bankverbindung der SEB Bank zum 30.4.2016 abgeschaltet werden. Doch die Minijob-Zentrale hat heute bekanntgegeben, dass die Bankverbindung doch noch weitergenutzt werden kann. Nun soll am 30.6.2016 endgültig Schluss sein.

Das heißt für Sie im Lohnbüro, dass Sie ab 1.7.2016 Ihre Überweisungen an die Minijob-Zentrale nicht mehr an die SEB-Bank senden dürfen (IBAN: DE03360101111828141200).

 


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